- Wie du den Autostart von Windows entrümpelst (der häufigste Grund für langsames Starten)
- Wie du temporäre Dateien löschst und so Gigabyte an Datenmüll beseitigst
- Wie du die Energieoptionen richtig einstellst für maximale Performance
Warum wird ein PC eigentlich langsam?
Ein Computer wird nicht von alleine langsamer – es gibt fast immer konkrete Ursachen. Die drei häufigsten, die ich täglich bei meinen Kunden in Lünen und Umgebung sehe, sind:
- Zu viele Programme starten automatisch mit Windows – jedes davon kostet RAM und CPU beim Booten
- Festplatte voller temporärer Dateien – Windows, Browser und Programme hinterlassen Datenmüll
- Windows läuft im Energiesparmodus – der drosselt die CPU absichtlich
Die gute Nachricht: Alle drei Probleme lassen sich kostenlos und ohne technisches Vorwissen in wenigen Minuten beheben. Hier ist wie:
Tipp 1: Autostart entrümpeln – der größte Hebel
Jedes Programm das beim Windows-Start automatisch mitlädt, kostet Ressourcen – auch wenn du es gar nicht aktiv nutzt. Viele Programme fügen sich beim Installieren ungefragt in den Autostart ein: Spotify, Teams, Discord, OneDrive, Druckertreiber-Tools und vieles mehr.
Drücke gleichzeitig Windows-Taste + R, um das Ausführen-Fenster zu öffnen.
msconfig
Drücke Enter. Es öffnet sich die Systemkonfiguration.
Klicke auf den Reiter „Systemstart" und dann auf „Task-Manager öffnen".
Du siehst jetzt eine Liste aller Programme die beim Start automatisch mitlaufen. Schau in die Spalte „Startauswirkung" – Einträge mit „Hoch" bremsen dich am stärksten.
Klicke auf einen Eintrag den du nicht brauchst und wähle unten rechts „Deaktivieren".
Tipp 2: Temporäre Dateien löschen – Gigabyte Datenmüll entfernen
Windows, Browser, Updates und viele Anwendungen hinterlassen temporäre Dateien die eigentlich nur kurzfristig benötigt werden – aber nie automatisch gelöscht werden. Mit der Zeit sammeln sich hier schnell mehrere Gigabyte an, die Festplatte und System ausbremsen.
Drücke Windows-Taste + R und gib ein:
%temp%
Drücke Enter. Ein Ordner voller temporärer Dateien öffnet sich.
Drücke Strg + A um alle Dateien zu markieren, dann Entfernen.
Windows fragt vielleicht nach Administrator-Rechten – bestätige mit „Ja für alle".
Manche Dateien können nicht gelöscht werden weil sie gerade in Benutzung sind – das ist normal, einfach auf „Überspringen" klicken.
Drücke Windows-Taste + R und gib ein:
cleanmgr
Wähle dein Systemlaufwerk (meist C:) und aktiviere alle Häkchen. Klicke auf „Systemdateien bereinigen" für noch mehr freigegebenen Speicher.
Tipp 3: Energieoptionen auf Höchstleistung stellen
Das ist der am häufigsten übersehene Tipp – und dabei so einfach: Windows drosselt standardmäßig die Prozessorleistung um Energie zu sparen. Das ist gut für Laptops im Akkubetrieb, aber wenn dein PC am Strom hängt, verschenkt du damit schlicht Performance.
Klicke auf das Windows-Suchfeld und tippe:
Energieoptionen
Öffne „Energiesparplan auswählen".
Wähle den Plan „Höchstleistung". Falls du ihn nicht siehst, klicke auf „Zusätzliche Pläne anzeigen".
Fertig – keine weiteren Einstellungen nötig.
Zusammenfassung: Was du heute noch tun kannst
- Autostart:
Windows + R→msconfig→ Systemstart → unnötige Programme deaktivieren - Temp-Dateien:
Windows + R→%temp%→ alles markieren → löschen - Energie: Suche nach „Energieoptionen" → Höchstleistung auswählen
Alle drei Schritte zusammen dauern unter 10 Minuten und kosten nichts. Bei den meisten PCs spürt man die Verbesserung bereits beim nächsten Neustart.
PC immer noch langsam?
Manchmal stecken tiefere Ursachen dahinter: Viren, überhitzende Hardware, eine alte oder volle Festplatte oder ein veraltetes Windows. Ich analysiere das Problem und löse es vor Ort oder per Fernwartung – faire Preise, persönliche Betreuung aus Lünen.
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